Bildungsmesse und Zeppelin-Akademie im Visier

Die Schwäbische berichtet über Messe und Privatuniversität in Baden-Württemberg

Schwäbische.de von Ruth Auchter

„Überhaupt konzentriert man sich mittlerweile auf Geldgeber „zwischen Ulm und Bodensee“, wie der OB wissen lässt. Hintergrund: Das Stuttgarter Wissenschaftsministerium – dessen staatliche Anerkennung der ISGM als private Hochschule nach wie vor aussteht – ziehe „finanzielle Absichtserklärungen aus Deutschland vor“, wie Peter Rasenberger ausführt. Das heißt im Klartext: Die einst von Rasenberger vertretene Unternehmensgruppe Sunfield steuert nicht mehr den Löwenanteil an den sieben Stiftungsprofessuren bei. Auch Rasenberger ist inzwischen nicht mehr für Sunfield tätig, sondern firmiert quasi als Pressesprecher für die ISGM – und teilt als solcher auf Anfrage der SZ mit: „Die Restrukturierung der ISGM ist erfolgreich abgeschlossen, und die Finanzierung für die nächsten fünf Jahre steht“.

Die rund 80 Studenten können in jedem Fall im Herbstsemester im Fallenbrunnen 2 loslegen beziehungsweise weiter studieren. Außerdem soll der Begriff „Zeppelin“ das Image als Bildungsstandort aufpolieren: Büchelmeier hofft nicht nur, dass Zeppelin betriebseigene Weiterbildungseinrichtungen über kurz oder lang nach Friedrichshafen verlegt. Unter dem Oberbegriff „Zeppelin-Akademie“ könnten diese dann künftig unter anderem mit der ISGM-Business-School als eine Art Bildungs-Pool firmieren. Laut Rasenberger gebe es hinsichtlich der Namens-Teilung bereits „positive Signale von Zeppelin““

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