Wie müssen die politischen/wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im neuen Jahrtausend ausgestaltet werden, damit Deutschland als IT-Standort eine Zukunft hat?
Wirtschaftsinformatik berichtet über die Zukunft des IT-Standortes Deutschland
Wirtschaftsinformatik Heft 03, 06/2000 von Peter E. Rasenberger und Prof. Dr. Heinz Klandt
„Die Zeichen für eine neue weltweite Gründungsepoche sind deutlich zu erkennen, die Gründungsaktivität und das Gründungsklima variieren aber in unterschiedlichen Regionen erheblich. Schon früh hatte man in den USA erkannt, daß die überwiegende Zahl neuer Arbeitsplätze von Start-Up Unternehmen in neuen Branchen geschaffen werden, während die gereiften Konzerne in klassischen Branchen Arbeitsplätze abbauen. Durch das Innovationspotential ihrer Mitarbeiter dehnen die schnell wachsenden IT-Start-Ups die Grenzen der Informationstechnologie aus, jeden Tag ein bißchen schneller und umfassender. Das Silicon Valley hat heute ein höheres Bruttosozialprodukt als mancher kleinerer Nationalstaat. Erst vor wenigen Jahren von Hochschulabgängern und –abbrechern gegründete High-Tech-Unternehmen haben in Einzelfällen einen höheren Börsenwert als traditionelle deutsche Industrieunternehmungen, welche damit sogleich zu Übernahmekandidaten der jungen Herausforderer werden. …“
